Dinkel Focaccia: Lockeres Brot für jeden Anlass
An manchen Tagen reicht schon der Duft von frischem Rosmarin und Olivenöl in der Küche, um sich für den Abend eingestimmt zu fühlen. Genau das passiert bei dieser Dinkel Focaccia – kräftig im Biss, locker und leicht säuerlich von der Hefe, mit feinen Zitrusnoten und dunklen Oliven. Ich liebe es, wie die Focaccia nach dem Backen außen goldbraun und knusprig ist, während sie innen flauschig bleibt. Perfekt als Snack beim Grillen, als Beilage zu einem frischen Salat oder einfach pur auf der Terrasse – jedes Stück erinnert an unkomplizierte italienische Sommertage, nur eben mit Dinkel, der einen besonderen, nussigen Touch mitbringt.

Was diese Dinkel Focaccia so besonders macht
Kaum ein Gebäck bringt Geselligkeit so auf den Tisch wie eine Dinkel Focaccia. Schon beim ersten Hineindrücken der Finger merkt man: Der Teig gibt nach, ist elastisch und verheißt diese fantastische Mischung aus Lockerheit und leichtem Biss. Das typische Aroma – Olivenöl, Meersalz und der warme, kräuterige Duft vom Rosmarin – legt sich in der Luft über alles. Das Besondere an dieser Version: Dinkelmehl verleiht dem Fladen einen mild-nussigen Geschmack, der noch dazu leichter bekömmlich ist als reines Weizenmehl. Zitronenschale und schwarze Oliven setzen frische und herzhafte Kontraste, die Lust auf den nächsten Happen machen.
Diese Zutaten geben der Dinkel Focaccia ihr Aroma und ihre Leichtigkeit
- Rosmarin – sorgt für ein aromatisch-waldiges Grundaroma, das sofort an mediterrane Abende erinnert.
- Hefe – bringt dem Teig seine Fluffigkeit und diesen typisch frischen Brotdurft.
- Zucker – hilft der Hefe, richtig in Gang zu kommen und sorgt für eine dezente Note im Geschmack.
- Dinkelmehl – macht die Focaccia mild, nussig und bekömmlicher als viele herkömmliche Varianten.
- Olivenöl – darf großzügig fließen und gibt dem Teig Saftigkeit, Kruste und das intensive Aroma.
- Salz – hebt alle anderen Zutaten hervor, vor allem als grobes Meersalz auf dem fertigen Fladen.
- Oliven, schwarz – liefern einen würzigen, tiefen Akzent, der im Kontrast zum Teig steht.
- Zitrone, unbehandelt – die abgeriebene Schale macht die Focaccia überraschend frisch und sommerlich.
- Meersalz, grob – krönt die Oberfläche am Schluss, sorgt für knackige Bisspunkte und unterstreicht alle Aromen.
Siehe die Rezeptkarte unten für die vollständige Liste der Zutaten und Mengenangaben.
Von der Schlüssselzutat bis zum Ofengold: Dinkel Focaccia Schritt für Schritt
Alles startet mit dem Rosmarin: Die Nadeln kurz abbrausen, trocken tupfen und fein hacken. Parallel verrührst du Hefe und Zucker in lauwarmem Wasser, bis sie sich komplett aufgelöst haben – das ist die Basis für den luftigen Teig. Dann wandert das Hefe-Wasser in die Schüssel zum Dinkelmehl und wird mit den Knethaken gründlich vermischt. Wenn das Ganze geschmeidig wird, noch etwas Olivenöl und Salz unterkneten. Jetzt ein Tuch über die Schüssel legen und den Teig an einem warmen Ort gehen lassen.
Nach dem ersten Gehen kommt der Teig aufs Blech. Am besten nimmst du eine Teigkarte oder deine leicht bemehlten Hände, verteilst ihn locker auf dem Backpapier und drückst dann mit den Fingern kleine Mulden hinein – das gibt die typische Focaccia-Oberfläche. Wieder darf der Teig entspannen und etwas aufgehen, während du schon Oliven schneidest und Zitronenschale abreibst.
Zum Finish verrührst du die abgeriebene Schale mit dem restlichen Olivenöl, verteilst alles zusammen mit den Oliven- und Rosmarin-Stückchen auf dem Teig und bestreust ihn abschließend mit grobem Meersalz. Ab in den vorgeheizten Ofen, und nach knapp 20 Minuten duftet die ganze Küche nach warmem Olivenöl, Rosmarin und Zitrone. Lass die Focaccia vor dem Anschneiden unter einem Tuch kurz auskühlen – das bewahrt die Saftigkeit.
Wie du die perfekte Konsistenz und das richtige Aroma erreichst
Der hohe Anteil an Olivenöl im Teig sorgt für diese typisch saftige Textur und die goldene Kruste. Das Geheimnis einer wirklich fluffigen Dinkel Focaccia liegt aber im Gehenlassen: Gib dem Teig zwei gute Ruhephasen, einmal direkt nach dem Kneten und dann nochmal beim Ausbreiten auf dem Blech. Achte darauf, nicht zu viel Mehl einzuarbeiten, sonst wird die Focaccia fest. Die Mulden mit den Fingern formen ist nicht nur optisch reizvoll – hier sammelt sich beim Backen das Öl und sorgt für diese genialen kleinen Aromapools in jedem Stück. Und der Zitronenschalenabrieb: Lass ihn nicht weg! Der gibt dem eigentlich kräftigen Teig einen modernen, leichten Kick, den viele Gäste erst nicht erraten, dann aber lieben.
Tipps für Varianten und der beste Genussmoment für Dinkel Focaccia
Wer möchte, kann den Teig auch mal mit getrockneten Tomaten oder ein paar roten Zwiebelringen variieren, aber die Kombination aus Oliven, Rosmarin und Zitrone bleibt einfach unschlagbar. Wenn kein frischer Rosmarin zur Hand ist, funktioniert zur Not auch getrockneter – die Aromen sind dann etwas dezenter. Achte beim Backen darauf, die Focaccia nicht zu lange im Ofen zu lassen, damit sie innen feucht und flauschig bleibt. Reste lassen sich prima einfrieren und vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen, danach einfach kurz im Ofen oder auf dem Toaster aufbacken – so wird sie wieder herrlich frisch. Am liebsten serviere ich Dinkel Focaccia noch lauwarm, zusammen mit einem knackigen Gurkensalat, Antipasti oder pur mit etwas extra Olivenöl zum Dippen.
FAQs about Dinkel Focaccia
Kann ich das Dinkelmehl durch Weizenmehl ersetzen?
Ja, das klappt prinzipiell gut – die Focaccia wird dann etwas milder und bekommt weniger nussiges Aroma. Achte darauf, nicht zu viel Mehl zu verwenden, damit der Teig weiterhin schön saftig bleibt.
Lässt sich Dinkel Focaccia einfrieren?
Absolut! Am besten schneidest du die Focaccia nach dem Abkühlen in Stücke, packst sie gut verpackt portionsweise ein und frierst sie ein. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur ruhen lassen und vor dem Servieren nach Wunsch kurz aufbacken.
Wie bewahre ich Dinkel Focaccia am besten auf?
Eingewickelt in ein Küchentuch oder in einer luftdichten Dose bleibt sie über Nacht weich; ab dem zweiten Tag schmeckt sie leicht aufgebacken am besten. Länger als zwei Tage solltest du sie bei Zimmertemperatur lieber nicht aufheben.
Was kann ich anstelle von Oliven verwenden?
Auch getrocknete Tomaten, Artischockenherzen oder in Öl eingelegte Paprikastreifen passen gut und bringen Abwechslung in den Belag. Das Grundrezept lässt sich immer wieder individuell abwandeln.
Wie bereite ich Dinkel Focaccia einen Tag vorher zu?
Du kannst den Teig am Vorabend zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank langsam gehen lassen. Am Backtag aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals etwas Temperatur annehmen lassen, ausbreiten und wie beschrieben fertigstellen.
Nach einem langen Tag oder für spontane Gäste gibt es kaum etwas Befriedigenderes, als die warme, aromatische Dinkel Focaccia aus dem Ofen zu holen. Jeder Biss knuspert außen, bleibt innen weich, und die Zitrus- und Kräuternoten machen Lust auf mehr. Probier sie lauwarm, vielleicht im Garten mit Freunden oder einfach als Seelentröster für dich – sie bringt garantiert ein bisschen Dolce Vita auf deinen Tisch.
Noch mehr leckere Rezepte
- Hähnchen Gyros: Perfekt für einen geselligen Abend, passt dieses Gericht wunderbar zu mediterranen Snacks wie der Dinkel Focaccia.
- Mediterraner Schichtsalat zum Grillen: Eine frische Begleitung, die sich ideal zur Focaccia servieren lässt, besonders im Sommer.
- Bruschetta mit Tomaten und Knoblauchöl: Ein klassisches italienisches Rezept, das zusammen mit der Dinkel Focaccia eine tolle Vorspeise abgibt.

Dinkel-Focaccia
Ingredients
Equipment
Method
- Rosmarin waschen, trocken tupfen, Nadeln von den Stielen zupfen und fein hacken. Hefe und Zucker mit 200 ml lauwarmem Wasser verrühren, bis sich beides auflöst. Die Hefemischung mit den Knethaken des Handrührgeräts unter das Mehl arbeiten. 2 EL Öl und das Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
- Teig mithilfe einer Teigkarte auf ein Backblech mit Backpapier geben. Mit etwas Mehl bestäuben und mit den Händen gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Teig mit dem Finger mehrfach eindrücken, sodass eine unregelmäßige Oberfläche entsteht. Erneut zugedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen.
- Inzwischen die Oliven vierteln. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und Schale abreiben. Mit 1 TL Zitronenschale und restlichem Öl vermischen. Teigfladen mit Oliven bestreuen und mit Öl beträufeln. Mit etwas grobem Meersalz und Rosmarin bestreuen. Im Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Mit einem Küchentuch abgedeckt auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
