Reismehlbrot – Einfaches Glutenfreies Rezept
Kaum ein Duft bringt mich so sehr ins Wochenende wie ein frisch gebackenes glutenfreies Brot, das noch warm aus dem Ofen kommt. Und ehrlich gesagt, habe ich oft gezögert, mich an ein Reismehlbrot zu wagen – angeblich wird das nie saftig und zerbröselt viel zu leicht. Aber bei diesem Rezept stimmt einfach alles: Die Kruste wird herrlich knusprig, die Krume bleibt fluffig und beim Schneiden hält das Brot richtig schön zusammen. Ob zum Sonntagsfrühstück, als Beilage zur Suppe oder einfach nur mit etwas Butter – dieses glutenfreie Reismehlbrot überzeugt.
Schon beim Anrühren des Teigs fällt der Unterschied zu herkömmlichen Broten auf: Alles geht ohne typische Weizenmehle, stattdessen bringen Reismehl und kleine Zugaben wie Buchweizen- und Leinsamen eine besondere Note ins Spiel. Die Zutaten brauchst du wahrscheinlich nicht mal im Feinkostladen suchen. Die easy Zubereitung macht das Brot außerdem zu einem echten Alltagsheld – da klappt nichts, was schiefgehen könnte!

Richtig gut: Glutenfreies Reismehlbrot, das überzeugt
Du willst ein glutenfreies Brot, das trotzdem saftig, locker und vor allem lecker daherkommt? Das Reismehlbrot macht Schluss mit bröseligen Kompromissen! Es schmeckt mild mit einem leicht nussigen Kick und fühlt sich auf der Zunge wunderbar soft an – ganz ohne Gummi-Textur, wie man sie manchmal von fertigen glutenfreien Broten kennt.
Gerade für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder solche, die einfach ein kreatives Brot ohne Weizen suchen, ist dieses Rezept ein echter Gamechanger. Das Beste daran: Es ist supereinfach, gelingt jedem und du kannst es nach Lust und Laune abwandeln. Auch als Einsteiger wirst du spätestens beim ersten Anschnitt merken, dass du dieses Rezept öfter backen willst.
Zutatenwahl für das beste Reismehlbrot
- Flohsamenschalen: sorgen für Bindung und halten das Brot herrlich saftig.
- Wasser: aktiviert die Flohsamenschalen und verbindet alle Zutaten miteinander.
- Vollkorn Reismehl: gibt dem Brot ein schönes Aroma und eine kräftige Basis.
- Weißes Reismehl: bringt Leichtigkeit und sorgt für eine weiche, luftige Krume.
- Buchweizenmehl oder gemahlene Haferflocken: liefert nussige Tiefe und macht das Brot ausgewogen im Geschmack.
- Leinsamen: boostet die Ballaststoffe und gibt leicht nussige Noten.
- Natron: sorgt zusammen mit Säure für die nötige Lockerheit im Teig.
- Salz: hebt die Aromen hervor und balanciert den Gesamtgeschmack aus.
See the recipe card below for the full list of ingredients and measurements.
Tauschen und ergänzen – was geht beim Reismehlbrot?
Du hast gerade keinen Buchweizen oder kein Hafermehl im Haus? Kein Stress, beim Reismehlbrot kannst du easy improvisieren. Mandelmehl funktioniert hier wunderbar und bringt eine feine Süße hinein, wenn dir eher nach einem Frühstücksbrot ist. Statt Leinsamen tun es auch geschrotete Chiasamen – sie geben extra Bindung und machen sich auch in der Krume toll.
Auch das Reismehl kann zur Not durch ein anderes glutenfreies Mehl, wie Hirsemehl oder Maismehl, ersetzt werden. Die Textur verändert sich damit leicht, der Charakter bleibt aber erhalten. Achte nur bei Haferflocken darauf, dass sie wirklich glutenfrei sind, falls du empfindlich reagierst. Insgesamt ist dieses Reismehl-Brot flexibel und auch für Spontanbäcker geeignet, die mal eine Mehltüte nicht angebrochen haben.
Kinderleicht zum Genuss: So gelingt dein Reismehlbrot
Nimm dir eine große Schüssel und mische zuerst die Flohsamenschalen mit reichlich Wasser. Diese Mischung dickt recht schnell ein – du erkennst, dass sie fertig ist, wenn alles schön gelartig und nicht mehr flüssig wirkt.
Während die Flohsamen quellen, vermisch die verschiedenen Reismehle, Buchweizenmehl oder gemahlene Haferflocken, die Leinsamen, Natron und eine Prise Salz in einer zweiten Schüssel. Die trockene Mischung duftet schon angenehm nussig und sollte gut durchgemischt sein, damit im Brot später kein Kloß entsteht.
Gib die gelierte Flohsamenschalen-Masse zu den trockenen Zutaten und verrühr alles zügig mit einem Kochlöffel oder Handmixer. Wenn du merkst, dass der Teig zu fest gerät, gib optional noch einen kleinen Schuss Wasser dazu – aber Vorsicht, der Teig soll nicht flüssig werden, sondern gerade so zusammenhalten!
Jetzt kannst du den Teig direkt in eine vorbereitete Kastenform füllen und mit einem feuchten Löffel glattstreichen. Lass ihn ein paar Minuten ruhen – so setzen sich alle Zutaten und das Brot geht besser auf. Backe es im vorgeheizten Ofen, bis die Kruste goldbraun und beim Draufklopfen hohl klingt. Lass das Reismehlbrot unbedingt vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest – so bleibt die Struktur schön fest.
Meine besten Tipps für perfektes Reismehlbrot
Was dir beim Backen hilft: Achte unbedingt auf die Qualität der Flohsamenschalen – nur die feine Sorte sorgt für diesen perfekten Zusammenhalt und die Fluffigkeit. Magst du es lieber knackig, dann gib noch ein paar zusätzliche Leinsamen oben auf den Teig, bevor er in den Ofen kommt.
Eine Silikonform macht das Entformen des noch warmen Brots ganz entspannt. Schneide das fertige Reismehlbrot erst an, wenn es wirklich komplett abgekühlt ist – das Brot braucht diese Zeit, um sich zu setzen und nicht auseinanderzufallen.
Bewahr das Brot am besten in einer Brotbox auf oder wickel es locker in ein sauberes Geschirrtuch. So bleibt es ein paar Tage frisch. Wenn du größere Mengen backst, frier einzelne Scheiben ein – am Toaster schmecken sie wieder wie eben gebacken.
Kombinationen und Variationen für dein Reismehlbrot
Das Reismehlbrot harmoniert klasse mit klassischen Brotaufstrichen, Avocado, Käse oder selbstgemachter Marmelade. Wer es würziger mag, rührt vor dem Backen frische Kräuter wie Rosmarin oder Thymian in den Teig. Auch Sonnenblumen- oder Kürbiskerne geben einen tollen Crunch und machen sich auf dem Brot richtig gut.
Lust auf Abwechslung? Für eine süßere Variante kannst du etwas Zimt und Rosinen untermischen. Wer gerne vorbereitet, backt gleich zwei Brote, schneidet eines in Scheiben und friert es ein – so hast du immer frisches glutenfreies Brot auf Vorrat.
FAQs about Reismehlbrot
Ist Reismehlbrot gut für eine glutenfreie Ernährung geeignet?
Ja, Reismehlbrot ist absolut glutenfrei und daher bestens geeignet für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Die abgestimmte Mehlmischung garantiert Genuss ohne Sorgen.
Wie lange bleibt das Reismehlbrot frisch?
Am frischesten ist das Brot in den ersten Tagen nach dem Backen. Es hält sich luftdicht verpackt oder in einer Brotbox etwa drei bis fünf Tage und bleibt dabei schön saftig.
Kann ich das Brot auch einfrieren?
Ja, du kannst das Reismehlbrot ganz einfach einfrieren. Einfach in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren – zum Auftauen kurz im Toaster aufbacken, dann schmeckt es fast wie frisch gebacken.
Warum benötigt das Brot Flohsamenschalen?
Flohsamenschalen sorgen für Bindung und machen das glutenfreie Brot schön fluffig. Ohne sie wäre die Krume trocken und das Brot würde leicht auseinanderfallen.
Finale Genussmomente mit Reismehlbrot
Wenn du Lust auf ein Brot hast, das einfach gelingt, vielseitig ist und ganz ohne Weizen auskommt, wirst du das Reismehlbrot garantiert öfter backen wollen. Es passt zu jedem Anlass, schmeckt pur genauso wie mit deinen Lieblingsbelägen und bringt Schwung in deine Brotküche.
Vor allem aber beweist dieses Reismehlbrot, dass glutenfrei weder langweilig noch kompliziert sein muss. Probiere es aus, variier nach deinem Geschmack – und genieße ein Brot, das wirklich jeder lieben wird.
Noch mehr leckere Rezepte
- Eiweißbrötchen: Diese Brötchen sind eine tolle glutenfreie Alternative und eignen sich perfekt zum Frühstück.
- Alkoholfreier Aperol Spritz: Ein erfrischendes Getränk, das hervorragend zu jeder Brotvariation passt.
- Wassermelonen Feta Salat: Dieser Salat ergänzt dein glutenfreies Reismehlbrot ideal und sorgt für eine fruchtige Note.

Glutenfreies Reismehl-Brot
Ingredients
Method
- Nimm dir eine große Schüssel und mische zuerst die Flohsamenschalen mit reichlich Wasser. Diese Mischung dickt recht schnell ein – du erkennst, dass sie fertig ist, wenn alles schön gelartig und nicht mehr flüssig wirkt.
- Während die Flohsamen quellen, vermisch die verschiedenen Reismehle, Buchweizenmehl oder gemahlene Haferflocken, die Leinsamen, Natron und eine Prise Salz in einer zweiten Schüssel. Die trockene Mischung duftet schon angenehm nussig und sollte gut durchgemischt sein, damit im Brot später kein Kloß entsteht.
- Gib die gelierte Flohsamenschalen-Masse zu den trockenen Zutaten und verrühr alles zügig mit einem Kochlöffel oder Handmixer. Wenn du merkst, dass der Teig zu fest gerät, gib optional noch einen kleinen Schuss Wasser dazu – aber Vorsicht, der Teig soll nicht flüssig werden, sondern gerade so zusammenhalten!
- Jetzt kannst du den Teig direkt in eine vorbereitete Kastenform füllen und mit einem feuchten Löffel glattstreichen. Lass ihn ein paar Minuten ruhen – so setzen sich alle Zutaten und das Brot geht besser auf. Backe es im vorgeheizten Ofen, bis die Kruste goldbraun und beim Draufklopfen hohl klingt. Lass das Reismehlbrot unbedingt vollständig auskühlen, bevor du es anschneidest – so bleibt die Struktur schön fest.
